Sieglinde Jank-Arrich

Die Autorin Sieglinde Jank

Biografie im Gailtalnetz

Meine Botschaft an den Mühlbach

Meine Kindheit verbrachte ich in der Nähe von Hermagor, inmitten der Natur. Diese hat mein Leben vielfach geprägt. Der Wald, die Bergbäche und der Wasserfall in der Nähe von Tröpolach waren meine Spielplätze.

Diese Liebe zur Natur findet sich auch in den Texten meiner 9 Büchlein wieder.

Da ich seit Jahren in Hermagor lebe, inspirierte mich das Mühlbachl immer wieder zum Innehalten. Ich hoffe, dass dieses Bachl uns bald wieder mit seinem leise-rauschenden Mühlbachlied erfreuen wird.

Das Mühlbachl

Es steht eine Mühle
im Graben, beim Haus.
Das Mühlrad steht stille
jahrein und jahraus.

Es wachsen schon Sträucher
um das Mühlhaus herum.
Das Mühlbachl, verschwunden:
Das Mühlrad steht stumm.

Das Mühlbachl, das einmal
das Mühlrad gedreht,
würde gern wieder singen
sein Mühlengebet.

Sieglinde Jank-Arrich

Es Mühl-Bachle

Rinnt a klans Bachle
voll Freid durchn Wåld,
hupft nieda und auf,
weils ihn går a’so gfållt.

Es schlenglt in Reidnen
weicht Bamwurzln aus,
kennt ah kane Grenzn,
rinnt jåhrein und jåhraus.

Wånns a Unwetta gibb
weads Bachle oft znicht,
dånn stellt man ihn Weichn,
damit’s kan Schådn ånricht.

Nåcha rinnts mit da Gös`ring
voll Gneat in de Gail,
weil de måcht kann Schådn:
Håt dazua ka Daweil.

Sieglinde Jank-Arrich

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